Was fehlt

Man muss Turniere spielen, dann lernt man immer neue Sachen kennen. Ob man das möchte, ist eine andere Frage.

Auf jeden Fall braucht die Golfwelt dringend eine neue Regel, die festlegt wie lange nach einem Tee gesucht werden darf. Dann bleiben uns solche albernen Erlebnisse erspart.

Nach dem Abschlag an Tee 7 beklagt Flightpartner A jammernd, dass er sein Tee nicht sehen würde und bat uns Drei bei der Suche zu helfen. Schulterzuckend und mit fragenden Blicken machten wir ihm die Freude. Nach gefühlten 5 Minuten wollten wir dann doch mal in Richtung unserer Bälle loslaufen.

Ein Tee ist zwar teuer, kann aber schon mal brechen oder verloren gehen. Trotzdem muss das Golferleben weitergehen, auch wenn es manchmal hart ist. Solche Verluste muss man schon mal verkraften können. Das gehört dazu.

A bestand aber darauf, dass weiter gesucht wird. Auf Nachfrage erklärte er, dass es sich schliesslich um eines dieser neuartigen japanischen Wunderplastiktees (geht sowieso gar nicht) handeln würde, die 3 Euro pro Stück kosten und versprechen, wenn man einen Ball damit aufteet, der Ball beim Abschlag mindestens 5 Meter weiterfliegt.

Ah ja, alles klar. Komisch wofür Handicap 45 Spieler ihr Geld ausgeben.

Wenn mein Ball mit dem Driver indiskutable 125 Meter statt 120 Meter fliegen soll, wie bei dem Kollegen, würde ich ab und an mal ne Trainerstunden nehmen und nicht aufs Material setzen.

Abgebrochen

Zu Beginn schien noch lustig die Sonne, aber nach 5 Loch machte sich eine kleine Schlechtwetterfront breit.

 

Wir hatten noch kurz die Hoffnung, dass sie nördlich des Platzes vorbeizieht, aber auf dem 6. Grün gab es kein Halten mehr.

 

Innerhalb von wenigen war klar, jetzt gibt es einen kleinen Weltuntergang. Blitz und Donner inklusive.

 

Ich hatte mein Eisen 1 nicht im Bag. Pech. Da kann man nur noch die Beine in die Hand nehmen und einen sicheren Unterstand aufsuchen.

Was für ein Genuss

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

So einen, an Leichtigkeit nicht zu unterbietenden, Schwung würde ich auch gerne haben.

Hachja, man kann nicht alles haben.

Heißgelaufen

Wenn ich nur an die gestrige Runde denke, läuft bei mir schon wieder der Schweiß in Strömen.

Es ist keine gute Idee am heißesten Tag des Jahres ein Turnier zu spielen, noch dazu auf einem für meine Verhältnisse recht bergigen Platz mit wenig Chancen auf Schatten und Abkühlung.

Eine echte Quälerei, die bereits nach ein paar Löchern keinen richtigen Spaß mehr gemacht hat.

Die Hitze hat die Lust auf Golf weggebrannt und mir ist echt der Schweiß ausgegangen. Ich habe während der Runde 5 Liter an Flüssigkeiten oben in mich reingeschüttet und musste nicht einmal pinkeln. Alles verdampft.

Erfreulich war gestern nur, dass nicht nur ich, sondern auch mein Putter heißgelaufen war.

Ich konnte machen was ich wollte, die Putts fielen aus allen Lagen und Entfernungen wie ferngelenkt ins Loch. Ein schönes Gefühl, das so bleiben kann.

Am Ende ist für mich nach der ganzen Quälerei, trotz drei Streichern (die Sonne hatte die Erinnerungen wie man den Driver bewegt zeitweilig entfernt), dann doch noch eine saftige Unterspielung beim Turnier herausgekommen. Insgesamt habe ich 41 Punkte zusammengespielt.

Die Unterspielung wäre sogar noch saftiger gewesen, wenn es nicht diese bescheuerte CSA-Regelung geben würde. Wer hat sich diesen Quatsch eigentlich ausgedacht?

Aber am Ende des Tages bleibt die Feststellung, dass ich kein Turnier mehr spielen werde, wenn absehbar ist, dass die Temperatur die 40 Grad-Grenze ankratzt oder wie gestern sogar überschreitet.

Nein, danke. An so Tagen schaue ich mir Golf maximal im Fernsehen an. Da muss ich nicht selber dabei sein.

Das aktuell beste Golfblog

Für die wenigen, die das Blog noch nicht kennen, möchte ich hier noch einmal gezielt auf das, meiner Meinung nach, mit Abstand aktuell beste deutsche Golfblog hinweisen. Quasi ein Lesebefehl von mir.

Mit gleichbleibender Begeisterung lese ich seit einiger Zeit die toll geschriebenen Beiträge beim Linksgolfer. Sie sind immer sehr abwechslungsreich und unterhaltsam geschrieben.

Niemand investiert im Moment soviel Arbeit in seine Artikel. Er findet auch immer neue interessante Themen rund um unseren schönen Sport. Ich ziehe wirklich meinen Hut. Tolle Arbeit.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch. Ich kann leider beim Linksgolfer nicht kommentieren. So gerne ich das machen würde. Aber ich lege mir bei blogger.de nicht extra einen Account (denn das müsste ich) zu, damit ich einen Kommentare absetzen kann.

Bei anderen Blogsystemen (wie bspw. WordPress) funktioniert das problemlos ohne Account.

Naja, vielleicht migriert der Linksgolfer ja eines Tages auf ein “vernünftiges” Blogsystem. Dann könnte ich meiner Begeisterung direkt und oft vor Ort freien Lauf lassen.

Vorräte aufgefüllt

Auf der letzten Golfrunde habe ich doch tatsächlich mein letztes Tee verbraucht. Im ganzen Bag war nicht 1 Tee mehr zu finden.

Am letzten Abschlag musste ich schon am Boden nach liegengelassenen Exemplaren suchen.

 

Dieser kleine Vorrat sollte für die nächsten fünf bis sieben Jahre reichen. Laut Lieferschein sind es genau 1000 Stück.

Ich vertraue hier einfach mal dem Lieferanten und werde die bestellte Menge nicht kontrollieren. Wird schon passen.

Neulich im Turnier

Bereits kurz nach dem ersten Abschlag stellte ich fest, dass zwei meiner drei Flightpartner sich wohl nicht ganz grün sind. Warum, weiss ich nicht.

Spieler B reagierte schon nach kurzer Zeit etwas gereizt auf die andauernden, und wie ich bemerken möchte, unnötigen Erklärungen und Kommentare von Spieler A in Richtung Spieler B.

Am Abschlag 4 dann folgende Situation.

Spieler A schlägt ab und der Ball startet schnurstracks Richtung rechter Fairwaybunker. Spieler A schreit laut “So ein Mist!” und wendet sich verärgert ab.

Ich so: “Keine Panik, der Ball ist nicht lang genug, der bleibt vor dem Bunker liegen.”

Spieler B so (laut vernehmlich): “Schade.”

Spieler C und ich bekommen einen Lachanfall.

Danach war es aber dann doch noch eine ganz angenehme Runde. Zwei der drei Flightpartner haben nicht mehr miteinander gesprochen. Ist mir sowieso lieber, wenn auf der Runde nicht soviel geredet wird.

Golf-Schnupperkurse im Kreis Recklinghausen

Heute mal rein regionaler Content.

Golf ist ein so schöner Sport. Meiner Meinung nach kann man nicht genug Menschen für diesen Sport missionieren.

Viele scheuen sich sicherlich aber es einfach einmal auszuprobieren, weil sie glauben, die finanziellen Hürden sind einfach zu hoch für sie. In den Köpfen stecken oft Beträge im mittleren vierstelligem Bereich.

Aber das ist nicht so.

Man kann auch ohne besonders hohe Kosten in unseren wunderschönen Sport reinschnuppern und ausprobieren ob es der richtige Sport ist. Zum Schnuppern braucht man keine eigene Ausrüstung. Schläger und Bälle werden gestellt. Der Spaß ist in jedem Fall garantiert.

Aus Erfahrung weiss ich, dass ein Golf-Schnupperkurs zudem ein gern genommenes Geschenk für Sportinteressierte ist.

Beim Kreissportbund Recklinghausen können Golfkurse (bis hin zur Platzreife) unter fachmannischer Anleitung gebucht werden. Die Preise sind m. M. nach mehr als vernünftig.

Weitere Informationen findet Ihr im Programm 2010 des Kreissportbundes Recklinghausen auf den Seiten 46, 47 und 48.

Schönes Spiel

Noch ein T-Shirt

Auf dem GolfBlogger Camp 2010, das kürzlich in Berlin stattgefunden hat, gab es, neben interessanten Vorträgen und den netten Gesprächen mit bloggenden Leidgenossen und Leidgenossinnen, die Gelegenheit sich T-Shirts für einen vernünftigen Preis herstellen zu lassen.

T-Shirts sind für mich immer ein gutes Erinnerungsstück an solch nette Treffen. Ich habe mich für diese Variante entschieden.

 

Zuerst wollte ich mir diese Variante anfertigen lassen. Den Gedanken habe ich aber schnell wieder verworfen. Das wäre vielleicht kein gutes Omen für die kommende Saison geworden.

 

Eingerostet

Heute habe ich seit langer Zeit endlich mal wieder die Schläger in die Hand genommen und musste feststellen, dass der Golfschwung nicht besser wird, wenn man ihn länger nicht geübt hat.

Je länger der Schläger, desto krummer die Flugkurven der Bälle. Ugly.

Immerhin hat der Schwungdoktor mir nicht komplett die Hoffnung genommen. Wenn ich fleissig übe, könne ich es in diesem Jahr vielleicht sogar mal schaffen, den Ball mit einem Draw, statt mit einem Fade, zu spielen. Hach, wäre das schön.

Auch wenn es heute noch nicht so funktioniert hat, es hat richtig Spaß gemacht mal wieder auf der grünen Wiese zu stehen.

Es gibt viel zu tun. Möge das Wetter mit uns sein.


  • Tee 1
  • Impressum
  • Blogroll
  • Archiv
  • Kontakt
The Leading Golf Blogs
 
Gespielte Plätze

Suche

Golfbilder

GolfGolfGolfGolf