Der Kampf ums Par
Mann, mann, mann, war das gestern Nacht spannend auf den letzten Neun, eigentlich auf den letzten drei Löchern bei den US Open. Für Montgomery tut es mir echt leid. Nach so vielen Jahren in der Weltspitze und nach dem tollen Comeback im letzten Jahr zurück an die Spitze in Europa hätte ich ihm seinen ersten Majorsieg mehr als gegönnt.
Ich denke er wird die nächste Zeit damit zubringen fleißig zu üben. Aber nicht an seinem kurzen Spiel, sondern eher daran, wie man sich selber in den Hintern beißt. Verloren hat er das Turnier aber nicht durch das Doppelbogey auf dem letzten Loch, sondern aufgrund der verschobenen Puts auf den Löchern vorher.
Zudem hätte der Linkshänder (wie ich gestern abend gelernt habe, ist er Rechtshänder, spielt aber wie ein Linkshänder) Mickelson – also hätte der linksspielende Phil Michelson das Ding nach Hause fahren müssen. Dann wäre für Monty der Sieg eh nicht möglich gewesen.
Aber Michelson scheint sich auf der 18 wohl an seine alten Zeiten erinnert zu haben, als er reihenweise Turniere durch seine aggressive Spielweise vergeigt hat. Ich glaube ja, das der Grinsemann des internationalen Golfsport gerne für die Galerie spielt und mit dem sicher geglaubten Sieg vor Augen, wollte er es aber allen noch mal so richtig zeigen. Tja, dann darf man seinen Ball aber vom Abschlag nicht so slicen, das er sogar das VIP-Zelt auf der linken Seite trifft.
Lachender Dritter und auch verdienter neuer US Open Champion ist Geoff Ogilvy mit 5 über Par. 5 über Par, das muß man sich mal vorstellen. Da kann ungefähr erahnen wie schwer der Platz gewesen sein mag. Für uns Hobbyspieler nahezu unspielbar. Ich schätze mal, daß ich ca. 125 Schläge, wenn nicht sogar wesentlich mehr, für den Platz brauchen würde.
So, jetzt muss ich mal schauen, ob ich paar Pressestimmen finde.


Heute mal ein Tipp, bei dem man richtig sparen kann: 






