Mal ne Frage?

Wer ist eigentlich der bessere Golfspieler? Dazu würden mich mal Meinungen interessieren.

Spieler A, der auf einem 120 Meter langem Par 3 mit dem Eisen 7 seinen Ball 1,50 Meter neben die Fahne knallt oder der Spieler B, der auf der gleichen Bahn mit dem Eisen 9 den Ball 4,00 Meter von der Fahne ablegt.

Gut, beide haben das Grün getroffen, was ja schon eine tolle Leistung ist.

 
 
2 Kommentare.
  1. Der bessere Golfspieler ist in dem Fall der, der weniger Putts braucht. Schlaglänge ist ja nicht alles, sonder die Fähigkeit, Richtung und Länge so zu kontrollieren, daß man das gewünschte Ergebnis erzielt.

    Schönes Beispiel auch gestern auf der Runde. Ich zimmere meinen dritten Schlag fast hinter das Grün des Par 5 und liege 4m von der Fahne weg, mein Mitspieler liegt mit dem virten auf dem Grün, drei Meter vom Stock weg. Er hat die bessere Lage mit einem leichten Bergaufputt, ich habe viel Gefälle und eine Monsterwelle, die meinen Ball vom Loch trennen. Er braucht einen Putt, ich drei. Par gegen Bogey. Ich habe mehr Länge, er mehr Kontrolle. Das bessere Ergebnis spielte er.

  2. Genau meine Meinung. Über die gesamte Runde komme ich besser davon, wenn ich Kontrolle über meine Schläge habe.
    Lieber mache ich meinen dritten Schlage auf einem Par 4 mit einen kontrollierten Chip and Run zur Fahne, als mich links und rechts vom Grün durch die Botanik zu schlagen, nur weil sie das Grün angreifen mussten und natürlich streuen wie verrückt.
    Mir brauch keiner sein Eisen 9 unter die Nase halten, um mir zu zeigen, was er für die 130 Meter ins Rough genommen hat. Ich spiel dann lieber mein Eisen 6 mittig vor das Grün usw.


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