Sockets!
Heute hat es mich zu Beginn des Turniers böse erwischt. Sowas hatte ich noch nie erlebt.
1. Loch: Holz 5. Der Abschlag fliegt 45 Grad links in Gebüsch. Socket! Ball auf jeden Fall weg. Strafschlag. 3 Schlag trotzdem provisorisch gespielt. Der Ball fliegt 45 Grad links in Gebüsch. Socket. Na, super. Aber es ist ja immer gut, wenn man seine Streicher zu Beginn der Runde spielt. Dann hat man es hinter sich. Hatte ich gedacht.
2. Loch (Par 5): Driver. Der Abschlag fliegt 45 Grad links in den Wald. Socket! Strafschlag! Der dritte Schlag liegt einigermaßen rechts im Semirough. 4. Schlag mit dem Holz 5. Der Ball fliegt 45 Grad quer übers Fairway ins linke Rough. Socket! 5. Schlag. Raus gepitched. 6. Schlag: Socket! Diesmal nach rechts. Ich war noch 250 Meter vom Grün entfernt! Nächster Schlag: Ein schöner Schlitten diagonal über das Fairway. Wenigstens kein verdammtes Socket. Ich hatte genug. Zweiter Streicher!
So langsam wurde ich doch etwas nervös und unsicher. Ich hatte keine Idee, woran es lag. So ein bißchen kann man ja immer am Schwung rumbasteln. Aber dazu muss man erstmal eine Idee haben, was los ist.
Die Mitspieler schauten auch schon etwas irritiert und haben dann auch immer schön darauf geachtet, dass sie bei meinen Schlägen hinter mir standen. Diesmal ist keiner mehr vorgelaufen. ;-) Verständlich! Hätte ich auch gemacht
Bis zum Ende der ersten Neun habe ich dann einfach versucht mein Spiel einigermaßen zusammenzuhalten, den ganzen Mist zu vergessen und wenigstens ein paar Punkte zusammenzugespielen.
Aber so richtig tolle Schläge habe ich nicht hinbekommen. Ist kein schönes Gefühl zu spielen, wenn man keine Idee hat warum die Bälle zu komisch fliegen.
Ich habe aber irgendwann aber nicht mehr darüber nachgedacht und die Schläge wurden langsam wieder besser.

Die zweiten Neun waren dann eigentlich ganz ok. Ich hatte mir nach dem Streicher – ich habe ein 5 gespielt – (der Bunker war übrigens kein Bunker, sondern eine betonharte Kiesgrube) an der 15 vorgenommen die letzten drei Löcher Par zu spielen, um noch zu puffern. Und es geschafft.
Das nehme ich als positive Erinnerung aus dem Turnier mit.
Golf kann manchmal so brutal sein. ;-)
Ich warte also weiter auf meine erste Unterspielung in diesem Jahr. Nächstes Wochenende starte ich den nächsten Versuch.







