Monatsarchiv für Juli 2007

Komische Trainingsvideos

Auf der offiziellen Webseite des Deutschen Golf Verbandes habe ich in den Tiefen der Navigation im Golf TV Center Trainingsvideos des Ex-Tourpros und heutigen Trainers Heinz Peter Thül gefunden (Navigation rechts).

Ich habe nur noch nicht rausgefunden wie mir bspw. dieses Video (oder dieses Video) als Trainingstipp dienen soll.

Ja gut, man sieht wie toll der Herr Thül Bälle an die Fahne chippen kann. Aber im Grunde kann ich mit diesen Werbespots Trainingstipps nichts anfangen und ich verstehe nicht warum der DGV sowas auf seine Seiten stellt.

Neuer Freund im Bag

Nachdem ich mein altes, geliebtes Holz kürzlich in einem kurzen Moment der Besinnungslosigkeit unglücklich in die ewigen Jagdgrünge geschickt habe und so einen guten Freund im Bag verloren habe, musste ich mich ja nach Ersatz umschauen.

sasq2.jpg

Mit dem SASQUATCH 2 Fairwayholz 5 von Nike habe ich einen neuen Begleiter für meine Golfrunden gefunden.

Und nach den ersten Runden sieht es so aus, dass auch wir dicke Freunde werden.

Ein tolles Holz, mit dem man ordentlich Zug auf den Ball bekommt und er auch noch einigermaßen gerade bleibt.

Regelfall

Heute ist im Jahreswettspiel Folgendes passiert:

Par 4. Mein Ball liegt nach dem zweiten Schlag circa 10 Meter vor dem Grün. Der Ball meines Gegners liegt nach seinem zweiten Schlag ebenfalls (näher als meiner) vor dem Grün.

Mit meinem Chip treffe ich den anderen Ball. Mein Ball bleibt an der Stelle liegen. Der andere Ball fliegt aufs Grün und bleibt circa 1 Meter vor dem Loch liegen.

Wie ist zu entscheiden?
Welcher Ball muss gespielt werden wie er liegt und welcher Ball muss zurüchgelegt werden?
Hätte ich vor meinem Schlag verlangen können, dass der andere Spieler seinen Ball markiert?
Hat jemand schon oder spontan eine Idee?

So einen Fall hatte ich auch noch nie und wir wussten nicht welche Regel oder welche Entscheidung zu den Golfregeln anzuwenden war. Muss ich jetzt auch erstmal nachschlagen. Im Spiel haben wir einen Regelball gespielt (mit den Ergebnissen Birdie und Bogey).

Letztendlich war es allerdings für den Spielausgang nicht entscheidend.

Fore!

Noch eine kleine Regen-Anedokte von heute.

Wir befinden uns gerade kurz vor dem sechsten Grün, da hören wir ein lautes FORE.

Ich schaue in Richtung des Abschlags der Bahn 7, der sich 30 Meter links des Grüns befindet, aber eigentlich in Richtung rechts von unserer Spielbahn zeigt und nehme schon eine leichte Schutzhaltung ein.

Da kommt mir ein Driver entgegengeflogen und bleibt circa 10 Meter vor mir liegen.

Er war dem Spieler beim Abschlag wegen der Nässe schlicht aus den Händen gerutscht.

Petrus kann kein Golfer sein

Das Schöne am Golfsport ist ja, dass immer neue Situation auftauchen, die man sich nicht vorstellen konnte.

Aber die Erfahrung heute hätte ich mir auch gerne gesprt. So schlimm habe ich es auch noch nicht erlebt. So nass wie ich heute auf dem Golfplatz geworden bin, werde ich normalerweise noch nicht mal beim Duschen.

Ich hatte immer gedacht spezielle Regenbekleidung soll den Spieler davor schützen bis auf die Knochen nass zu werden. Dabei dient sie nur als Kanal für das Wasser, damit es schneller vom Kragen über den Rücken in die Schuhe laufen kann.

Dem Platz erging es ähnlich. Er konnte kein Wasser mehr aufnehmen. Man hat entweder mit oder gegen den Strom gespielt. Wahre Seenlandschaften wechselten sich mit neuen Bachläufen und vollgelaufenen Bunkern ab. Um die Regel für zeitweiliges Wasser anwenden zu können, hätte man den Platz verlassen und im Nachbarort droppen müssen.

Nach neun Loch hatte die Turnierleitung dann ein Einsehen und das Teilnehmerfeld vom Platz geholt. Turnierabbruch.

GsD! So macht Golf keinen richtigen Spaß. An ein einigermaßen vernüftiges Spiel ist nicht zu denken. Man ist nur damit beschäftigt die Griffe, Hände und die Scorekarte trocken zu halten. Was für ein Gerödel mit dem Schirm.

Ab und zu ein Schauer ist ja noch ok. Aber 2,5 Stunden heftigen Dauerbeschuss von oben geht überhaupt nicht. Und das in einem Monat, in dem man normalerweise von Hitzerekorden geplagt wird.

Ui, so teuer!

Ich wusste gar nicht, dass die Dinger sooooooo teuer sind.

Heute hatte ein Flightpartner Honma-Eisen im Bag. Hatte ich bisher noch nicht in Echt gesehen.

Ich habe nur gehört, dass es sich bei Hiro Honma um eine Edelschmiede für Golfschläger in Japan handelt, deren Schläger besonders toll sein sollen und ein paar Euro mehr kosten als ein Schlägersatz von der Stange.

Und jetzt weiß ich auch warum man die Schläger so selten sieht.

Ich konnte natürlich nicht an mich halten und habe gefragt was der Schlägersatz (ich habe mir leider nicht gemerkt welcher Satz es genau war) gekostet hat.

Ich weiss jetzt, dass ich in meinem Golferleben wahrscheinlich keinen Schlägersatz von Honma spielen werde.

Wer möchte raten, wie viel mein Flightpartner für seinen Satz bezahlt hat. Uff, ich war echt platt.

A-B-C-D-Promigolf?

Morgen beim Men‘ Day spielen einige ehemalige Bundesliga-Fussballer mit. Klaus Fischer, Rüdiger „Abi“ Abramczik, Helmut Kremers, Erwin Kremers und Rolf Rüssmann. Leider spielt keiner davon in meinem Flight. Wäre sicher interessant gewesen.

Vor drei Jahren hatte ich mal den damaligen Bochumer Trainer Peter Neururer im Flight. Das war sehr angenehm und witzig.

Spielvorgabe ausrechnen

Gestern hatte ich vor der Proberunde für das kommende Turnier am Sonntag vergessen nachzuschauen, mit welcher Spielvorgabe ich auf die Runde gehe. Auf der Internetseite des Golfclubs habe ich die entsprechenden Informationen nicht gefunden bzw. sie waren nicht vorhanden.

Da ich aber ausrechnen wollte, wie ich gestern gespielt habe, habe ich noch mal die Formel rausgekramt, mit der seine Spielvorgabe für jeden Golfplatz ausrechnen kann. Man benötigt dazu das PAR des Platzes, den SLOPE-Wert und das COURSE-RATING.

Spielvorgabe =
Stammvorgabe * Slope / 113 – Course-Rating + Par

Bei der Stammvorgabe das – Minuszeichen nicht vergessen.

Beispiel:
Slope: 135
Course-Rating: 73,6
Par: 72

-12,8 * 135 / 113 – 73,6 +72 = 16,89

Nun wird gerundet und damit ergibt sich eine Spielvorgabe von 17.

Das ist eine ordentlich hohe Spielvorgabe. 4 Punkte plus. Es gibt auch Plätze, da werden mir Punkte abgezogen.

Natürlich ist der Platz entsprechend anspruchsvoll. Dennoch habe ich gestern 33 Punkte gespielt. Und das ohne Holz 5 auf den letzten 3 Löchern. ;)

Mal schauen, wie sich das Turnier am Sonntag gestaltet.

Aua

Wer kennt nicht diese Gefühle, die einen nach einer ganzen Reihe von Fehlschlägen übermannen.

Es gibt Momente, da muss man auch auf dem Golfplatz mal seinen Gefühlen freien Lauf lassen können. Zumal es eine Privatrunde war und die Spielpartner mich kennen und wissen, dass ich eigentlich ein ruhiger Spieler bin, der sein manchmal schweres Schicksal auf dem Golfplatz schweigend und gelassen erträgt.

Eigentlich habe ich allerdings auch immer gedacht, dass Stahlschäfte insgesamt stabiler sind und solch einen ultrakurzen Moment der Rage besser überstehen. Aber das Aluminiumgestell meines Caddies hat den Zweikampf gewonnen.

Mein guter Freund im Bag, mein geliebtes Holz 5 (Callaway Steelhead III), jedenfalls hat mir meinen Gefühlsausbruch etwas übel genommen und ist nun im unteren Teil des Schaftes verbogen. So ein Mist. Dann werde ich in dieser Woche wohl wieder verstärkt meine Eisen spielen müssen.

Ich habe versucht den Schaft wieder gerade zu biegen. Testen konnte ich es gestern nicht mehr, da es gestern schon dunkel war. Mit etwas Glück ist der Kopf jetzt so eingestellt, dass die neue Flugbahn meines Holz 5 ein Draw ist und der Fade verschwunden ist. ;)

Aber wahrscheinlicher ist wohl, dass ich mich nach einem Ersatz umschauen muss.

Hat jemand ein Tipp?

Gone Golfing

Wo ich Dienstag und Donnerstag spielen gehe weiß ich noch nicht genau. Solche Entscheidungen sind auch echt schwierig. ;)

Sonst werde ich die Nachmittage meiner Woche Urlaub sportlich gesehen gut nutzen.

Zwei Übungsrunden und drei Turniere. Bin mal gespannt wie meine Stammvorgabe am Sonntag abend aussieht.