Petrus kann kein Golfer sein
Das Schöne am Golfsport ist ja, dass immer neue Situation auftauchen, die man sich nicht vorstellen konnte.
Aber die Erfahrung heute hätte ich mir auch gerne gesprt. So schlimm habe ich es auch noch nicht erlebt. So nass wie ich heute auf dem Golfplatz geworden bin, werde ich normalerweise noch nicht mal beim Duschen.
Ich hatte immer gedacht spezielle Regenbekleidung soll den Spieler davor schützen bis auf die Knochen nass zu werden. Dabei dient sie nur als Kanal für das Wasser, damit es schneller vom Kragen über den Rücken in die Schuhe laufen kann.
Dem Platz erging es ähnlich. Er konnte kein Wasser mehr aufnehmen. Man hat entweder mit oder gegen den Strom gespielt. Wahre Seenlandschaften wechselten sich mit neuen Bachläufen und vollgelaufenen Bunkern ab. Um die Regel für zeitweiliges Wasser anwenden zu können, hätte man den Platz verlassen und im Nachbarort droppen müssen.
Nach neun Loch hatte die Turnierleitung dann ein Einsehen und das Teilnehmerfeld vom Platz geholt. Turnierabbruch.
GsD! So macht Golf keinen richtigen Spaß. An ein einigermaßen vernüftiges Spiel ist nicht zu denken. Man ist nur damit beschäftigt die Griffe, Hände und die Scorekarte trocken zu halten. Was für ein Gerödel mit dem Schirm.
Ab und zu ein Schauer ist ja noch ok. Aber 2,5 Stunden heftigen Dauerbeschuss von oben geht überhaupt nicht. Und das in einem Monat, in dem man normalerweise von Hitzerekorden geplagt wird.



Du sprichst mir aus meiner tiefsten Seele, Karsten! Wie schön hatte ich es doch vor noch 3 Wochen in Marbella – da war und ist ….. Sommer ;).
Gruss, Thomas.
Da war das Wetter in diesem Jahr ja im sonst so schlechtem April noch besser.
In Marbella und Umgebung wäre ich jetzt golftechnisch auch lieber.