Monatsarchiv für September 2007

Muahahahhaha

Der Mann ist klasse. :-)))

woody

Woody läuft beim abschließenden Einzel beim Presidents Cup mit einer Taucherbrille über die 14, wo er sich am Freitag mal kurz den Grund des Wasserhindernisses angeschaut hat. Die Bilder werden sicher morgen durch die Presse gereicht.

(Ich war leider mit meiner Kamera zu langsam. Der Schnappschuß vom Fernseher ist wirklich mehr als jämmerlich. Aber egal. Ich werde mich auch so immer daran erinnern.)

Besser geschützt

Nachdem es in letzter Zeit immer mehr FerkelwämserSpammer geschafft haben zumindest bis in meine Kommentar-Moderationsfunktion zu gelangen, habe ich mich entschlossen ein weiteres Plugin zu installieren.

Bei der Abgabe von Kommentaren ist nun eine kleine Matheaufgabe zu lösen. Das sollte einige Spam-Roboter abhalten.

Aber keine Angst, die Lösung der kleinen Aufgaben ergibt keine höheren Zahlen, als die die viele Golfer sich üblicherweise auf ihre Scorekarten schreiben. Har har har! Hihihi!

Going Deep for the Team

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Woody Austin in der zweiten Runde beim Presidents Cup. Das Manöver passt irgendwie zu Woody. Ich habe es gestern abend live im Fernsehen gesehen und musste wie alle lachen. ;-)

Presidents Cup – Spielformen

Der heute gestartete Presidents Cup 2007 zwischen den USA und dem Rest der Welt (mit Ausnahme Europa) wird in den für mich spannensten Spielformen im Golf gespielt. Heute habe ich einem Golfer erzählt, daß heute mit den Foursomes die Wettkämpfe beginnen. Er konnte nichts damit anfangen. Hmm.

Hier die beiden Spielformen, die traditionell bei den großen kontinentalen Wettspielen (auch beim Ryder Cup) an den ersten drei Tagen gespielt werden. Am letzten Tag der Wettkämpfe treten alle Spieler beider Mannschaften zum Lochwettspiel in den Einzeln an.

Foursome (Klassischer Vierer)
Ein Teamspiel, zwei gegen zwei, jedes Team spielt mit einem Ball, der abwechselnd von den beiden Spielpartnern gespielt wird. Beide Spieler schlagen abwechselnd ab. Normalerweise wird im Zählwettspiel mit 7/16 der zusammengezählten gemeinsamen Vorgabe gespielt und der Nettoscore zur Wertung herangezogen. Beim Lochwettspiel wird mit 3/8 der addierten gemeinsamen Vorgabe gespielt.

Four-Ball (Vierball-Bestball)
Zwei gegen Zwei, jeder Spieler spielt mit einem Ball, jedoch pro Loch wird nur das bessere Ergebnis pro Team gewertet. Wird als Zählwettspiel, nach Stableford aber auch als Lochwettspiel gespielt.

Als Ergänzung noch eine Lochwettspielform, die gerne mal hierzulande in Turnieren gespielt wird.:

(Greensome) Vierer mit Auswahldrive
Variante des klassischen Vierers. Beide Spieler jeden Teams schlagen an jedem Loch ab. Dann wird entschieden mit welchem Ball abwechselnd weitergespielt wird. Gewertet wird nach den Regeln des klassischen Vierers als Zählwettspiel, nach Stableford oder als Lochwettspiel.

Wenn wir in unseren Privatrunden einen Dreier-Flight zustande bekommen haben, spielen wir gerne einen Mexikaner, allerdings ohne Vorgabe. Einer muss ja die Drinks nach der Runde bezahlen. Ladies werden natürlich addiert. :-)

Mexicaner (Dreiball mit Punktewertung)
Lochwettspiel für drei Personen. Jeder Spieler spielt zwei voneinander unabhängige Lochwettspiele- bei jedem Loch werden 6 Punkte vergeben. Der erste erhält 4, der zweite 2, der dritte 0 Punkte. Erzielen alle drei Spieler den gleichen Score, so erhalten alle je 2 Punkte. Gibt es zwei Beste, so erhalten sie je 3 Punkte und der Dritte geht leer aus. Gibt es einen Besten und die anderen zwei sind gleichauf, dann ist die Punkteverteilung 4-1-1. Zur Berechnung der Vorgabe wird der Spieler mit dem besten Handicap mit Handicap 0 festgesetzt, die anderen Spieler erhalten als Vorgabe die volle Differenz ihres Handicaps zum Besten oder 3/4 dieser Differenz.

Neues Blog von Eugen Pletsch

Eugen Pletsch, bekannt für seine ungeschminkten Kommentare zur Welt des Golf und Autor der satirischen Golfratgeber Der Weg der weißen Kugel und des soeben erschienenen neuen Buches Golfgaga – Der Fluch der weißen Kugel hat heute ein neues WordPress-Weblog gestartet.

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Das alte Blog, das bisher unter Adresse cybergolf.blogspot.com erreichbar war, wird demnächst geschlossen. Zukünftig wird Eugen seine vergnüglichen Geschichten unter der neuen Adresse golfgaga.de veröffentlichen.

Wer weiterhin an den amüsanten Geschichten von Eugen teilhaben möchten, sollte die neue Seite besuchen und sich Link und die neue Feedadresse sichern und die Angaben in der Blogroll und im Feedreader aktualisieren.

(Bemerken möchte ich noch, dass ich die Freude hatte an der Gestaltung des neuen Blogs mitzuarbeiten. Ich habe ein Theme von mir zur Verfügung gestellt und dessen Stylesheet den Vorstellungen Eugens angepasst.)

Gut geputtet ist halb gewonnen

Lange Monsterdrives sind zwar gut für das Ego, aber die Punkte werden im Golf rund um und auf dem Grün gemacht. 40 Prozent aller Schläge eines Golfers sind Putts. Bei uns Amateuren sind es sicherlich sogar noch mehr. Um seine Scores nachhaltig zu verbessern wird man also nicht umhinkommen, die eine oder andere Trainingseinheit auf dem Übungsgrün zu verbringen.
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Jetzt hat die Weltraumtechnik auch den Golfsport erreicht. Ein digitales Trainingssystem, der „Digital Instruction Putter“ (DIXX), zeigt jedem Golfer anschaulich die Fehler, die er beim Putten macht.

Die Elektronik mißt die Treffmomentdaten und verfolgt Schwungbahn, Schlägerkopfwinkel, Tempo und Schwungmaß. Nach jedem Putt erhält man über das integrierte Display ein optisches Feedback mit vielen Daten und Fakten über die Qualität seiner Putts.

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Alle weiteren Infos finden sich hier.

Das ist doch mal eine Trainigshilfe, mit der das Üben bestimmt richtig Spaß macht, zumal auch der Technikfreak in mir damit angesprochen wird.

Mit diesem Trainingsgerät würde auch ich mich mal für länger auf dem Putting-Green blicken lassen. Einzig der Anschaffungswiderstand von Euro 949,00 bremst ein wenig meine Begeisterung.

Golfschiff

Endlich mal eine wirklich sinnvolle Nutzung für ein Kriegsschiff.

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Royal Saint Barbara’s Dortmunder Golfclub e.V.

Heute habe ich eine echte Perle unter den Golfplätzen hier im Ruhrgebiet, fast mitten in Dortmund, gespielt. Ich hatte schon vor drei Jahren von dem Platz gehört, ihn aber noch nie gespielt.

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Der Golfplatz des Royal Saint Barbara’s hat wirklich großen Spaß gemacht. Er befindet sich am Rande eines Dortmunder Industriegebietes (was man aber nicht sieht, wenn man dem Platz steht) auf einem ehemaligen Kasernengelände der britischen Armee, die ursprünglich 9 Löcher angelegt hatten. In den letzten Jahren wurde der Platz, nach dem Abzug der britischen Armee, auf 18 Loch erweitert, wobei ehemalige Bunker und Munitionslager (mit Erde bedeckt und zu Hügeln umfunktioniert) in das Platzdesign integriert wurden.

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Insgesamt erwarteten uns 6111 anspruchsvolle, aber faire Meter (von Gelb), die sich auf 18 abwechslungsreiche Spielbahnen verteilen. Man kann eigentlich fast aus jeder Lage weiterspielen. Die variationsreichen Längen der Par 3, Par 4 und Par 5 Löcher sorgen dafür, dass sich Momente der Entspannung, wo man ordentlich Punkten kann, mit Momenten der absoluten Konzentration, wo man wirklich alles geben muss, abwechseln. Der Platz verlangt auch nach langen Schlägen nach einer wohl durchdachten Spieltaktik. Besonders die zum Teil sehr ondulierten Grüns sollte man schon mal gespielt haben, bevor man der Herausforderung des Platzes vollends entgegentreten kann.

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Als optisches Highlight befindet sich an dem Wasserhindernis, das auf der Bahn 17 und der Bahn 18 ins Spiel kommt, eine Nachbildung der berühmten Swilcan Bridge, die den Swilcan Burn auf dem 18. Loch auf dem Old Course in St.Andrews überspannt. Hübsche Idee.

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Wer in der Nähe ist, Zeit hat und einen wirklichen schönen Golfplatz spielen möchte, sollte dieses Ziel ansteuern.

Royal Saint Barbara´s Dortmund Golf Club e.V.
Heßlingsweg, 44309 Dortmund-Brackel
Tel.: 0231 – 2 00 80 21

Herren 6.111 Meter, Damen 5.095 Meter
Gäste benötigen mind. Hcp. -36 sowie uneingeschränktes Spielrecht
Golfer mit sog. Fernmitgliedschaften sind unerwünscht.
40,00 € Montag bis Freitag
50,00 € Sonnabend, Sonntag und Feiertag

Eeeaaagle

Kurzes Par 4. Mittelmäßiger Drive. Ein geschmeidiges Eisen 9 aus 110 Meter vor die Fahne schlagen und ins Loch rollen lassen. Und zack! Drin der Fisch.

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Der Rest der Runde war leider äußerst schlecht. Zum Puffern viel zu wenige und zum richtig Schämen zu viele Punkte gespielt. Aber das ist mir heute egal. Die Eagle spielt man doch so selten und ist immer noch ein Ereignis.