Monatsarchiv für November 2007

Adventskalender für Golfer

Einen nette Idee für die Vorweihnachtszeit.

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Golfer sind ja alles große Kinder und über kleine Teegeschenke freuen sie sich immer.

Dank des Adventskalenders für Golfer muß man nicht bis zum nächsten Turnier warten, um einem Golfer in der golfarmen Weihnachtszeit eine kleine Freude zu machen.

Was wird sich wohl hinter Türchen 24 verbergen?

Das tat gut

Drei Wochen hatte ich keinen Schläger in der Hand. Ich kann mich an eine so lange Periode ohne Golf nicht erinnern, seit ich mit diesem Sport vor vier Jahren angefangen habe. Deshalb war ich auch froh, gestern (a) spielen und dann (b) auch noch ein Turnier spielen zu können. Es geht doch nichts über Turniere. Da strengt man sich wenigstens richtig an.

Um so schöner war dann noch, daß wir gestern einen der in dieser Jahreszeit so seltenen Wetterslots mit Sonne erwischt haben. Außerdem war der Platz gut bespielbar. Das tat richtig gut mal wieder nach der kleinen Kugel zu schlagen schwingen.

Was den Spaß noch gesteigert hat, war die Spielform des Turniers. Wir haben mal wieder einen klassischen Vierer gespielt. Diese Spielform stellt nochmal besondere mentale Anforderungen an die Spieler, da man ja aus Lagen spielen muss, die der Partner für einen vorgesehen hat.

Stell Dir vor, Du spielst Deinen Drive richtig schön lang und sowas von Mitte Fairway. Ein perfekte Lage um den Ball anschließend mit einem geschmiedigen Eisen 9 an den Pin zu nageln. Und was macht Dein Partner. Mit einer wirklich anmutigen Bewegung socketiert er den Ball elegant rechts ins Rough. Um das Par zu retten, liegt es nun an Dir einen wirklichen Wunderschlag zu fabrizieren.

Oder Deine Annährung mit dem Piching Wedge bleibt ca. 70 cm neben der Fahne liegen. Wenn Du jetzt glaubst, Du brauchst auf diesem Loch keinen Putter mehr in die Hand zu nehmen, könnte das unter Umständen eine falsche Annahme sein.

Umgekehrt funktioniert das übrigens genauso gut. ;-)

Alles in allem war es ein gelungener Samstag nachmittag.

Möge das Wetter uns allen über den Winter gewogen bleiben, damit die Golf-Zwangspausen nicht zu lang werden.

Ich verstehe den Mann nicht

Das Statement von Heinz Fehring auf golftime.de habe ich mehrmals gelesen.

Aber irgendwie habe ich Probleme die zentrale Message der niedergeschriebenen Zeilen zu finden.

Was will mir der Mann sagen??

Immerhin bekleidet er folgende Positionen: Member of the Ryder Cup Policy Board, Member of the Board der PGA of Europe und Ehrenpräsident der PGA of Germany.

Da sollte man meinen er bringt irgendwelche erhellenden Gedanken für den modernen Golfsport hervor.

[Den Hinweis zu dem Statement habe ich auf cybergolf.de gefunden.]

Ezine Preview GolfPunk

Wer nicht mehr warten möchte. Die neue Ausgabe der englischen Ausgabe des GolfPunk Magazins steht wieder als Ezine in der Preview Version zur Verfügung.

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Die Webseite zur deutschen Ausgabe steht wohl auch kurz vor dem Start.
(Ich weiß jetzt nicht wie lange dort schon „demnächst“ auf der Seite steht. Bin mal gespannt, wann es richtig los geht.)

Schreibtischgolf

Dieses witzige USB-Gadget könnte wirklich Spaß machen.

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Dieser kleine Golfer, der einfach an den USB-Anschluß angeschlossen wird, läßt sich anschließend am PC steuern. Verschiedene Einstellungen, wie bspw. Abschlagwinkel und Schwunggeschindigkeit, lassen sich vornehmen, um das Ziel, den Ball ins Loch zu befördern, erreichen.

Das wäre doch das ideale Geschenk für das bevorstehende Fest und würde sich auch gut auf meiner Wunschliste machen.

Doch leider kann dieses Gadget jetzt noch nicht gekauft werden. Es wird es Anfang 2008 auf den Markt kommen. Schade.

[Habe leider vergessen, wo ich den Link gefunden habe.]

Kinder! Bitte nicht nachmachen!

Selbst wenn der Tiger diesen Trick mit mir vorführen möchte, würde ich mich nicht zur Verfügung stellen.

Aber der Depp am Boden scheint offensichtlich nicht zu wissen, welche Schmerzen mit einem Golfschläger und einem Ball zugefügt werden können.

Aua, aua!

Den Hass der Greenkeeper

hat sich heute sicherlich wieder Phil Mickelson zugezogen.

Als ich heute nachmittag in die Wiederholung der Golfübertragung von der HSBC Champions im Sheshan International GC in Shanghai, China reingeschaltet habe, machte Phil M. gerade, ich glaube auf der 15, ein paar Probeschwünge mit seinem 64 Grad Wedge.

(Ein Schläger, den ich gar nicht bedienen könnte. Die maximale Gradzahl des Schlägers, mit dem ich meine Zauberschläge rund ums Grün vorführe, darf 54 Grad nicht überschreiten. Darüberhinaus wird es nur noch fürchterlich peinlich.)

Die Lage seines Balles habe ich erst auf den zweiten Blick gesehen. Er lag ca. 10 Meter vom Loch entfernt auf dem oberen Plateau des Grüns und hatte zum Loch einen steilen Abhang zu spielen. Eine Lage, wo der Putt das Loch mittig treffen muss, sonst liegt nach Putt weiter von Loch entfernt als vor dem Putt.

Also hat Phil M. sich gedacht, er spielt mit seinem 64 Grad Wedge einen ultrahohen Lobshot ans Loch und vermeidet so, daß der Ball im Abhang nochmal beschleinigt. Der Schlag selber war gut ausgeführt, aber dennoch etwas kurz und im Hang gelandet und weit über das Loch hinaus gerollt.

Schon bei einem seiner Probeschwünge hat er ein kleines Divot aus dem Grün rausgehauen. Bei eigentlichen Schlag sowieso. Den Greenkeepern ist sicher das Herz stehen geblieben.

Was mich jetzt beschäftigt.

So was können sich nur Profis erlauben, oder? Sicher, es gibt keine Pflicht auf dem Grün einen Putter zu benutzen. Als Spieler hat man ja freie Schlägerwahl. Wenn ich will, kann ich mit dem Putter abschlagen und mit meinem Driver putten.

Ob das Sinn macht steht auf einem anderen Blatt. (Eine viel zu lange Zeit sahen meine Putts übrigens so aus, als ob ich sie mit meinem Driver ausgeführt habe).

Die Frage ist doch, ob man sich so etwas als Freizeitgolfer erlauben kann (und sollte)? Selbst wenn es im Tunier um Punkte geht, wird sich doch keiner trauen, mit dem Wedge Divots aus dem Grün zu hauen.

Welches Schicksal muß man als Freizeitgolfer erleiden, wenn ich auf der Jagd nach Punkten zu solchen Mitteln greife? Zumal das Spiel hierzulande ja schon all zu oft darunter leidet, daß der gemeine Hobbygolfer offensichtlich keine Pitchgabel besitzt

Der Hass der Greenkeeper ist einem in jedem Fall doch gewiß und man muß fürchten, in einem unbeobachteten Moment im nächsten Bunker vergraben zu werden.

Golfvideos

Auf Golfvideos.de habe ich eine Reihe kurzer Trainingstipps in Form von – raten Sie mal – Videos gefunden.

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Frank Simon von der Golfschule Köln erklärt in kurzen Videos noch einmal Grundlagen und Trainingstipps. Die Videos lassen sich auch als Podcasts über iTunes abonnieren.

Solche Sachen kann ich mir nicht oft genug anschauen und verinnerlichen. Erwische ich mich doch all zu oft auf der Runde dabei, daß ich manchmal nicht mehr weiß, wie ich bestimmte Schläge im kurzen Spiel ausführen soll.

(Ich kannte diese Quelle noch nicht. Ich hoffe jetzt mal, daß ich die Leser nicht mit diesem Hinweis langweile, weil es schon alle kannten und längst den Feed abonniert hatten.)

Monster im Flight

So einen Flightpartner hätte ich diesem Sommer das eine oder andere Mal auch gerne im Flight gehabt.

Spielgruppen, die überhaupt nicht vorwärts kommen, für die es aber auch nicht vorstellbar ist, daß auch noch andere Spieler auf dem Platz unterwegs sind (und sie somit auch nie nicht nach hinten blicken), wird zu einem immer größeren Ärgernis im Golf.

monsterflight.gifBildquelle: Fliers Weltl

Übrigens: Für die Dezember-Ausgabe des GOLFPUNK Magazins hat Steven Flier Illustrationen für einen 4-Seitigen Artikel über Golfgötter und Golfdämonen beigesteuert. Hier gibt es eine Vorschau.

Da müsste man auch noch mal spielen

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Mit 216 verschiedenen Löchern dürfte es sicher nicht langweilig werden. Wenn nur die lange Anreise nicht wäre. Und man zahlt wahrscheinlich ein kleines Vermögen für Greenfee. Ich habe es jetzt nicht extra zusammengerechnet.