Monatsarchiv für Juli 2008

Anpassungen bei den Kommentaren

In letzter Zeit sind hier vereinzelt Kommentare (und auch Trackbacks) aufgeschlagen, die aus meiner Sicht den einen Zweck verfolgen, einen Link auf die eigene Seite abzusetzen. Das kann man im Backend ganz gut verfolgen.

Auch ne Art von Spam, die natürlich auffällt, Ihr Ferkelwämser.

Und ich habe echt keinen Bock drauf, jedesmal die URL von Hand aus dem Kommentar zu löschen oder die Kommentare ganz zu entfernen.

Dank der TemplateTags von WordPress kann man das aber ganz leicht abschalten. Und das habe ich gemacht. Die URL zum Namen wird nun nicht mehr angezeigt.

Die Ferkelwämser können sich nun den Wolf kommentieren, es wird aber nichts nutzen. Viel Spaß.

Tut mir leid für die vielen treuen und „ehrlichen“ Kommentatoren dieser Seiten, aber ich bitte um Verständnis.

(Ich als Admin sehe Eure URLs aber noch und besuche auch Eure Seiten.Auch wenn ich selber u.a. aus Faulheit nicht so viel kommentiere.)

Update: Habs wieder rückgängig gemacht.

Schuhe für Individualisten

Bei Footjoy haben die jetzt so einen Golfschuhgenerator, mit dem man sich seine neue Golfschuhe ganz nach seinem Geschmack zusammenbasteln kann.

myjoys.de

Ergebnis Golfschuhgenerator myjoys.de

Mit wenigen Klicks hat man seinen Traumschuh zusammengestellt. Bis zur Lieferung dauert es dann noch 3 Wochen, da der Schuh individuell produziert wird.

Wie soll ich nur die Wartezeit überstehen. Ich könnte mir ja schon mal die passende Oberbekleidung zusammensuchen. Der Poulter soll ja jetzt eine eigene Kollektion auf den Markt geworfen haben. Da ist dann bestimmt was für mich dabei.

Geplatzt

Ich habe schon viele wettertechnische Extremsituationen auf dem Golfplatz erlebt. Aber heute bin ich doch an meine körperlichen und mentalen Grenzen gekommen.So eine Hitze habe ich nicht erlebt.

Es sollen angeblich nur 32 Grad gewesen sein, die sich aber aufgrund der Schwüle, absoluter Windstille und wolkenlosem Himmel und wenig Schattenplätzchen deutlich heißer anfühlten.

 

Die Haut hat richtig gebrannt und es gab während der gesamten Runde, bis auf einen kurzen Marsch durch ein Waldstück, absolut keine Abkühlung. Puh. Golf extrem, körperlich für mich hart an der Grenze.

Die eigentliche Herausforderung gab es aber heute im mentalen Bereich. Der Turniercomputer hat wieder voll zugeschlagen und einen lustigen Flight zusammengestellt.

Diesmal dabei eine Alleinunterhalterin, die im Golf schon alles erlebt, jeden Golfplatz im In- und Ausland kennt und ihr Wissen auch ungefragt, unvermittelt und zu den unpassenden Momenten mitgeteilt hat.

Ich stehe auf dem Abschlag, mache meine Preshot-Routine, da werde ich mitten drin gefragt, ob ich schon den Platz in Jakobsberg gespielt habe. Dort hätte sie letzte Woche gespielt und der Platz wäre soooooooooo toll. Oder es wurde wahlweise ein Erfrischungsgetränk geöffent oder in den Schlägern gekramt (das kenne wir ja schon.)

Jeder Schlag wurde ausnahmslos kommentiert. Während meiner Putts wurde der dritte Flightpartner mit neuen Geschichten beglückt.

Passend zum Wetter stieg meine innere Temperatur Loch für Loch, zumal mein Spiel unter der Dauerbeschallung doch langsam litt. So angenervt war ich nie.

Auf der 14 wurde der Siedepunkt überschritten und mir ist der Kragen geplatzt und ich mal ein paar nette Worte (hey, ich war wirklich freundlich) an die Dame gerichtet. Natürlich herrschte großes Unverständnis vor und die Stimmung im Flight sank auf den Gefrierpunkt.

Hach! Tat das gut. Das mache ich jetzt immer. Ich finde es sowieso besser, wenn während der Runde nicht so viel gesprochen wird.

Ich versuche es ja wirklich und arbeite da an mir, mich nicht von den Flightpartnern annerven zu lassen. Aber diesmal was es wirklich extrem. So einen dummen und penetranten Menschen hatte ich noch nie im Flight.

Vielleicht spiele ich doch nur noch Herrennachmittage.

Golfplatz Panoramabilder

Auf Gigapan findet man neben ganz vielen tollen Gigapixel-Panoramabilder, in die man richtig tief reinzoomen kann, auch faszinierende Golfplatz-Panoramen.

Loch 16 in Augusta, Bildquelle: Gigapan

 

So hat man die Gelegenheit sich mal ein paar Löcher in Augusta, Torrey Pines und Pinehurst aus Blickwinkeln etwas näher anzuschauen, die man sonst im Fernsehen nicht zu sehen bekommt.

[via DE:BUG Blog]

Hamster Golfset

Bildquelle: &copy hamsterfelle.de

 

Produktbeschreibung:

Wieder mal auf dem Golfplatz unterwegs und keinen Schimmer wo der Ball verblieben ist? Kein Problem, dank dem Hamstergolfball. Schon nach dem Abschlag gibt er ein unüberhörbares „huiiii“ (160 dezibel) von sich, dass dann nach dem Aufprall auf dem Boden in ein noch unüberhörbareres „hier her!“ (200 dezibel) umschaltet. Das ganze funktioniert dank eingebautem 12Volt Block voll mechanisch.

Lieferumfang: 10 Bälle. 2 Ohrstöpsel. Entschuldigungsschreiben für die Nachbarn (1000 Kopien).

Zum Shop geht es hier.

Nearest to the Line

Talentbedingt habe ich bei Turnieren mit den Sonderwertungen normalerweise absolut nichts zu tun.

Ein einziges Mal habe ich beim Herrennachmittag „Nearest to the Pin“ gewonnen, als mein schlecht getroffener Ball vom linken Hügel neben dem Grün absprang und wie von Zauberhand gesteuert 60 Zentimeter neben der Fahne liegen blieb.

Und als jemand der, immer knapp an der Lady vorbei, seine Abschläge kurz hinter den roten Abschlägen ins Spiel bringt, brauche ich mir um den „Longest Drive“ auch keine ernsthaften Gedanken machen.

Beim letzten Turnier gab es eine Sonderwertung, die mir bis dato, im Gegensatz zur Damenwertung „Nearest to the Green“, unbekannt war.

Es wurde „Nearest to the Line“ gespielt. Auf einem langen geraden Par 4 war zwischen 150 Meter und 250 Meter exakt in der Fairwaymitte ein weiße Linie gezeichnet. Wer seinen Abschlag am nächsten an der Linie platziert hat, hat die Sonderwertung gewonnen.

Wenn man mal drüber nachdenkt, ist es eigentlich eine schöne Sonderwertung. Kommen doch beim „Longest Drive“ immer nur ein kleiner Kreis von Spielern in Betracht, können „Nearest to the Line“ auch Spieler gewinnen, die ihren Ball nicht so lang, aber dafür gerade schlagen.

Experten im Flight

Ich weiß nicht, ob ich da besonders empfindlich bin und nur ich solche Sachen als störend empfinde.

Es gibt immer wieder so Experten im Flight, die schaffen es mich voll um meine Konzentration zu bringen. Die machen die ganze Runde wiederholt irgendwelche Sachen, die nicht zu einer ordentlichen Golfrunde gehören und mich ärgern. Ich verhaue dann Schläge und das kostet am Ende Punkte.

Mich stört es beispielsweise ungemein, wenn ich auf dem Abschlag stehe, mich auf meinen Schlag vorbereite und jemand wahlweise das Bedürfnis hat seine Schläger im Bag neu zu sortieren oder während meines Rückschwungs unbändigen Durst verspürt und eine Mineralwasser öffnet.

Ich bekomme bei der Vorbereitung des Annährungsschlages ins Grün natürlich mit, wenn sich jemand in meinem Rücken mit seinem quietschenden Trolley schon mal auf dem Weg zum Grün macht und gemütlich durch mein Blickfeld watschelt.

Aber besonders mag ich es nicht, wenn beim Putten jemand, schon mit der Fahne in der Hand, so nah bei mir steht, dass ich seinen klebrigen (und wahrscheinlich auch übel riechenden) Atem in meinem Nacken spüre. Schlimmer ist nur vor mir in der Verlängerung meiner Puttlinie ungeduldig auf und ab zu wandern, während ich versuche die Puttlinie zu studieren.

Über das Rumlatschen auf meiner Puttlinie rege ich mich schon gar nicht mehr auf. Hier warte ich einfach auf eine entsprechende Regeländerung. So lange die Spacken das ungestraft dürfen, werden sie es auch machen.

Solche Sachen (und vieles mehr) sollten zukünftige Flightpartner unterlassen, wenn sie mit mir im Flight das 18te Grün erreichen und nicht unterwegs in einem Waldstück oder dem linken Grünbunker an der 13 verloren gehen möchten.

Die blöden Entschuldigungen können sie sich jedenfalls sparen. Vielleicht machen sie sich vor dem nächsten Turnier noch mal mit der Etikette vertraut.

Plätze, an denen ich mir auch gerne mal die Zähne ausbeißen möchte

Aus aktuellem Anlaß ist es der Autragungsort der Open. The Royal Birkdale Golf Club.


Größere Kartenansicht

Die Bilder, die man im Moment bei den Golfübertragungen sieht, sind einfach traumhaft. Ein naturbelassener Platz in den Dünen. Sowas gefällt mir richtig gut.

Hach, ja.

The Open Championship 2008

Noch knapp 21 Stunden. Dann ist es wieder soweit. Dann beginnt mein Lieblingsturnier: The Open Championship 2008.

The Open Championship 2008 findet in diesem Jahr zum 137. mal und auf dem Dünenkurs von The Royal Birkdale Golf Club in Southport statt.

 

Die Internetseite zum Turnier präsentiert sich in diesem Jahr in einer frischen Aufmachung. Die gewünschten Informationen sollten sich schnell finden lassen.

Aus deutscher Sicht sind 2 Teilnehmer interessant.

Deutschland großes Golftalent Martin Kaymer tritt nach dem frühen und traurigen Tod seiner Mutter zu seiner ersten Open an. Wünschen wir ihm, daß er die Ablenkung findet, die er mit der Turnierteilnahme sucht und ein gutes Ergebnis.

Als zweiter deutscher Golfprofi geht Alex Cejka an den Start. Nach vielen verpassten Cuts und Qualifikationen bei den Open in den letzten Jahren bin ich mal auf sein Abschneiden gespannt. In 2008 hat Alex ja schon ein paar sehr gute Runden hingelegt.

Gespannt bin ich auch, wie sich ein Major ohne den Topfavoriten Tiger Woods, der aufgrund seiner Knieprobleme passen muß, vor dem Fernseher anfühlen wird. Kommt mir im Vorfeld schon komisch vor. Ein Major ohne Tiger ist wahrscheinlich kein richtiges Major.

Aber warten wir es ab, welcher der internationalen Top-Golfer wird sich in diesem Jahr durchsetzen und sich den Claret Jug, diese häßliche Kanne, sicher wird.

Mein Tipp ist Ernie Els.

Der später Sieger des Turniers wird es in jedem Fall nicht leicht haben. Wird doch immer die Frage im Raum stehen: „Hätte ich auch gewonnen, wenn Tiger teilgenommen hätte?“.

Platzumbauarbeiten

War schon lange mal wieder notwendig.

miniatur.jpg

 

Ich habe das Rough gnadenlos runtergemäht, die Fairways etwas begradigt und breiter gemacht, einige Bunker neu angelegt und die Abschläge etwas nach hinten gelegt.

Insgesamt sollte der Platz hier jetzt wieder ordentlich bespielbar sein.

Kurz gesagt für die Leser, die den Feed benutzen: Hier sieht es jetzt anders aus. ;-)