Nearest to the Line

Talentbedingt habe ich bei Turnieren mit den Sonderwertungen normalerweise absolut nichts zu tun.

Ein einziges Mal habe ich beim Herrennachmittag „Nearest to the Pin“ gewonnen, als mein schlecht getroffener Ball vom linken Hügel neben dem Grün absprang und wie von Zauberhand gesteuert 60 Zentimeter neben der Fahne liegen blieb.

Und als jemand der, immer knapp an der Lady vorbei, seine Abschläge kurz hinter den roten Abschlägen ins Spiel bringt, brauche ich mir um den „Longest Drive“ auch keine ernsthaften Gedanken machen.

Beim letzten Turnier gab es eine Sonderwertung, die mir bis dato, im Gegensatz zur Damenwertung „Nearest to the Green“, unbekannt war.

Es wurde „Nearest to the Line“ gespielt. Auf einem langen geraden Par 4 war zwischen 150 Meter und 250 Meter exakt in der Fairwaymitte ein weiße Linie gezeichnet. Wer seinen Abschlag am nächsten an der Linie platziert hat, hat die Sonderwertung gewonnen.

Wenn man mal drüber nachdenkt, ist es eigentlich eine schöne Sonderwertung. Kommen doch beim „Longest Drive“ immer nur ein kleiner Kreis von Spielern in Betracht, können „Nearest to the Line“ auch Spieler gewinnen, die ihren Ball nicht so lang, aber dafür gerade schlagen.

 
 
3 Kommentare.
  1. Ich habe „Nearest to the Line“ auch schon gesehen, und ich finde, dass es eine sehr schöne Form eines Sonderpreises ist, eben weil die Chancengleichheit größer ist. Allerdings ist dies für mich irrelevant, da ich bei solchen Sonderpreisen meinen Abschlag dann meistens sowieso verhaue – bei Nearest to the Pin verfehle ich dann meistens sowieso das Grün, und auch wenn ich relativ lang bin vom Abschlag habe ich bei Longest Drive nie eine Chance – es sei denn, Kurven würden mitzählen.

  2. So ist es, Karsten. Ich habe diese Art Wertung das erste Mal schon vor drei/vier Jahren gesehen – aber nix beschicken können. Jetzt, vor drei Wochen bei einem grossen Sponsorturnier in meinem Heimatclub (bei Rübenwetter hoch 10), gab es das auch das erste Mal. An einer Bahn, an der ich sonst grundsätzlich automatisch rechts in die Wicken haue, durch die mir ins Gesicht peitschenden Regentropfen komischerweise geradeaus geschlagen. Aber bei rund 200 m dann 2,93 m neben der Linie war dann doch nur der zweite (Ehren-)Platz. Longest-Drive gewinnen sowieso immer die gleichen ;). Gruss, Th.

  3. Zainab
    09.10.2012 · #3

    Meiner Meinung nach sollte man eine Blog-Pause immer dann eileegnn, wenn man denkt, dass der richtige Zeitpunkt ist. Auch ich habe eine Blogpause eingelegt. Die Besucherzahlen gehen leicht zur ck, klar. Aber immerhin schreibt man keinen M ll und vergrault Stammleser. Wenn man dann wieder aktiv wird, geht es wieder aufw rts. Nur diesen Aufw rtstrend kann man halt nicht erwarten, wenn man die Pause einlegt das sollte man bedenken.


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