Monatsarchiv für August 2008

Der wirklich kürzeste Golfwitz

Gestern.

Rundenverpflegung gewonnen

Damit hatte ich echt nicht gerechnet, als ich mich für das Quick’n Curry Monday Special angemeldet habe. Aber bei der Siegerehrung stellte sich heraus wer das Turnier gesponsert hatte.

Fix & Fertig. Nur noch erwärmen

 

Als Preis für meinen dritten Platz in meiner Nettoklasse (2. Brutto) habe ich doch tatsächlich einen Eimer mit 1 Kilo fix und fertiger Currywurst gewonnen. Ein witziger Preis. Ich überlege noch, wie ich es einrichten kann, dass ich den Preis auf einer meiner nächten Runden als Runden- oder Halfwayverpflegung mitnehmen kann. Die Currywurst ist ja schon fix und fertig und muss nur noch erwärmt werden. Hm??

Probiert habe ich die Currywurst bis dato noch nicht. Ich habe mich noch nicht getraut.

Da ich jahrelang in der Stadt gewohnt habe, in der es die beste Currywurst der Welt frisch zubereitet zu kaufen gibt, bin ich in dieser Gourmetecke etwas verwöhnt.

Geärgert hat mich allerdings mal wieder diese für mich unnötige und für niemanden nachvollziehbare CSA-Regelung. Sowas können sich auch nur deutsche Funktionäre einfallen lassen.

Insgesamt hatte ich mit einer 10 über Par 38 Nettopunkte gespielt, wovon aber wegen der [piep-piep-piep] CSA-Regelung nur 37 gewertet wurden. Immerhin ist noch kleine Unterspielung und somit eine kleine Handicapverbesserung für mich dabei herausgesprungen.

Viel härter hat es den Bruttosieger des Turniers getroffen, der mit HCP -10,0 gestartet war und sich erklärtermassen ein einstelliges Handicap erspielen wollte. Er ist mit 37 Nettopunkten reingekommen, wovon dann nur 36 Nettopunkte gewertet wurden. Sowas ist echt hart.

Ich glaube in ihm hätte an diesem Tag einen Mitstreiter für die Abschaffung des CSA gefunden.

Olympisches Reitturnier findet auf einem Golfplatz statt

Vor knapp zwei Jahren hatte ich davon im Radio gehört und war etwas entsetzt.

Heute morgen habe ich es mit eigenen Augen im Fernsehen gesehen und es tat schon ein wenig weh zu sehen, wie ein Golfplatz zweckentfremdet wird.

Die tragen in Hongkong doch tatsächlich die Wettbewerbe beim Militaryreiten (Querfeldeinreiten oder wie das heisst) auf einem Golfplatz aus. Und der Platz sah wirklich klasse aus. Wenigstens sind sie nicht über die Grüns und die Fairways geritten, so weit ich das sehen konnte.

Ich finde es trotzdem eine Schande und als Golfer bin ich offiziell empört.

Wenn man sich vorstellt, wie viel Arbeit und Pflege ein Golfplatz bedarf, um ihn in einen guten Zustand zu versetzen. Und so ein Reitturnier wirft die Arbeiten am Platz bestimmt um einen langen Zeitraum zurück.

Warum reiten die überhaupt, über 2000 Kilometer von Peking entfernt, in Hongkong? Ist China so klein, dass man kein geeignetes Gelände in diesem Zwergenstaat finden konnte.

Ich bleibe bei meiner Theorie, dass die Reiter angst hatten, die Zossen landen nach den Wettbewerben auf den Speisenkarten in den Restaurants in Peking und Umgebung. Bekanntlich lieben die Chinesen ja alles, was vier Beine hat und nicht schnell genug auf Bäume klettern kann.

Aber zurück zur Frage. Weiss jemand, warum die ausgerechnet in Hongkong auf einem Golfplatz reiten? Dass in Hongkong keine sonstigen weitläufigen Flächen zur Verfügung stehen, dürfte klar sein. Aber warum hat man die Wettbewerbe nicht in Peking ausgetragen.

Komische Preise für Sonderwertungen

Heute habe ich im Münsterland den wunderschönen Parklandcourse des GLC Coesfeld gespielt. Es erwartete uns eine 6127 (von gelb, PAR 73) lange Strecke (6 PAR 5 Löcher) mit 18 abwechslungsreichen und herausfordernden Spielbahnen.

Eine echte Perle. Der Pflegezustand des Platzes und das Wetter war perfekt. Die schönste Runde, die ich in diesem Jahr gespielt habe.

(Und welcher Trottel hat seine Kamera zu Hause vergessen, so daß ich keine Bilder liefern kann? Genau, ich!)

Naja, ich werde dort sicherlich noch öfter spielen und liefere die Impressionen nach.

Man hatte unsere Startzeit heute hinten an den dort stattfindenden Herrennachmittag gelegt, so daß wir nach der Runde auf der tollen Terasse bei der Einnahme der gut gekühlten und wohlverdienten Erfrischungsgetränke die Siegerehrung mitbekommen haben.

Als die Preise für die Sonderwertungen überreicht wurden, habe ich mich echt gefragt, was soll das, wieso und warum. Ich habs immer noch nicht verstanden.

Die Sieger haben für den „Longest Drive“ und „Nearest to the Pin“ doch wirklich je eine Dose mit vier Tennisbällen überreicht bekommen und auch entsprechend sparsam geschaut.

Das ist mal ein Preis, oder? Ungewöhnlich, oder? Aber sowas kommt halt dabei raus, wenn sich Sponsoren bereit erklären, die Preise für Turniere zu stiften.

Ich habe übrigens mal bei einen Herrennachmittag 3 Kilo Butterkäse für den zweiten Netto erhalten. Auch ungewöhnlich, aber ich konnte mir so wenigstens noch ein paar Bütterchen für die nächsten Rundenverpflegungen schmieren.