Monatsarchiv für August 2010

Was fehlt

Man muss Turniere spielen, dann lernt man immer neue Sachen kennen. Ob man das möchte, ist eine andere Frage.

Auf jeden Fall braucht die Golfwelt dringend eine neue Regel, die festlegt wie lange nach einem Tee gesucht werden darf. Dann bleiben uns solche albernen Erlebnisse erspart.

Nach dem Abschlag an Tee 7 beklagt Flightpartner A jammernd, dass er sein Tee nicht sehen würde und bat uns Drei bei der Suche zu helfen. Schulterzuckend und mit fragenden Blicken machten wir ihm die Freude. Nach gefühlten 5 Minuten wollten wir dann doch mal in Richtung unserer Bälle loslaufen.

Ein Tee ist zwar teuer, kann aber schon mal brechen oder verloren gehen. Trotzdem muss das Golferleben weitergehen, auch wenn es manchmal hart ist. Solche Verluste muss man schon mal verkraften können. Das gehört dazu.

A bestand aber darauf, dass weiter gesucht wird. Auf Nachfrage erklärte er, dass es sich schliesslich um eines dieser neuartigen japanischen Wunderplastiktees (geht sowieso gar nicht) handeln würde, die 3 Euro pro Stück kosten und versprechen, wenn man einen Ball damit aufteet, der Ball beim Abschlag mindestens 5 Meter weiterfliegt.

Ah ja, alles klar. Komisch wofür Handicap 45 Spieler ihr Geld ausgeben.

Wenn mein Ball mit dem Driver indiskutable 125 Meter statt 120 Meter fliegen soll, wie bei dem Kollegen, würde ich ab und an mal ne Trainerstunden nehmen und nicht aufs Material setzen.

Abgebrochen

Zu Beginn schien noch lustig die Sonne, aber nach 5 Loch machte sich eine kleine Schlechtwetterfront breit.

 

Wir hatten noch kurz die Hoffnung, dass sie nördlich des Platzes vorbeizieht, aber auf dem 6. Grün gab es kein Halten mehr.

 

Innerhalb von wenigen Minuten war klar, gleich gibt es einen kleinen Weltuntergang. Blitz und Donner inklusive.

 

Ich hatte mein Eisen 1 nicht im Bag. Pech. Da kann man nur noch die Beine in die Hand nehmen und einen sicheren Unterstand aufsuchen.