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Das Ende der Sommerzeit

Wenn am letzten Samstag im Oktober die Uhren eine Stunde zurückgestellt werden, bedeutet das leider auch, dass an Golf an Werktagen nach Feierabend nicht mehr zu denken ist.

 

Für eine lange Zeit ist dann erstmal Schluß damit, dass man sich nach der Arbeit noch ein wenig auf der grünen Wiese entspannen kann. Es ist dann nachmittags schlichtweg schon zu dunkel, wenn die Stechuhr klingelt und man den Flöz verlassen darf.

Pöh! Ich finde das jedes Jahr wieder schade. Von mir aus könnte immer Sommerzeit sein und am liebsten würde ich die Uhren Ende März um zwei oder drei Stunden vorstellen. Und dann im Oktober nicht mehr zurückdrehen.

Staubfänger

Kürzlich habe ich ja noch etwas zu den Preisen geschrieben, die man hin und wieder bei Turnieren überreicht bekommt.

 

Bei Siegerehrungen bin ich immer wieder gespannt, was auf mich wartet.

Am Wochende wurde mir dieses 30 Zentimeter hohe Prachtexemplar überreicht. Was will man machen. Ich sage jetzt mal nix.

Sieben Putts

Sachen gibts.

Heute war ein echt netter Leidensgenosse im Flight, der alles konnte, nur nicht putten.

Puttet beispielsweise den Ball aus fünf Metern mal locker zwei Meter am Loch vorbei und der Ball bleibt 3 Meter oberhalb des Loches liegen. 4-Putts waren fast die Regel.

Nach Loch 12 hat er seinem Putter entgültig die Freundschaft gekündigt und nur noch das Eisen 4 als Putter benutzt.

Er wusste nach der Runde von einen 7-Putt zu berichten. Auf einem Par 3.

Hoffentlich bleiben mir solche Yips jemals erspart. Puh.

Die schlimmsten Preise bei Turnieren

Als Golfer spielt man ja im Laufe der immer viel zu kurzen Golfsaison eine endliche Reihe von vorgabewirksamen Turnieren.

Nach dem Turnier mit einem neuen Handicap ;-) gesegnet taucht man, wenn man zufällig einen guten Tag erwischt hat und die anderen Teilnehmer schlecht gespielt haben, hin und wieder auch in den Siegerlisten auf. Oftmals konnte ich meiner Freude über die überreichten Preise nur schwer Ausdruck verleihen.

Was sich Sponsoren oder Clubs manchmal so einfallen lassen. Pfff.

Hier meine persönliche Top 5 der grauseligsten Turnierpreise:

  • Schlägerputztücher, Pitchgabeln, lustige Kappen (ich kann einen Handel damit aufmachen)
  • Einen Eimer voll Rundenverpflegung
  • 2 Kilo Butterkäse ;-( und ein Handtuchset der Zigarettenmarke Camel
  • Pokale in jeglich denkbarer Ausgestaltung und Größe (reichlich, verstauben im Keller). Ausnahme ist dieser hier
  • Ein lustiges Plastikschweinchen gefüllt mit ca. 50 rosafarbenen Tees (Rosa! Unverschämtheit! Habe ich nicht angenommen)

Vielleicht habe ich auch nur die falschen Turniere gepielt. Das ist sogar wahrscheinlich.

Grundsätzlich bin ich ja dafür, dass bei Turnieren nur neue Golfbälle als Preise überreicht werden. Davon kann kann ein Golfer nie genug haben und die haben ja auch einen gewissen Anschaffungswiderstand.

Was sind eure Tops und Flops bei gewonnenen Turnerpreisen?

(Ah, ich sehe gerade, ich muss in der CSS die Darstellung für Listen hier noch etwas überarbeiten. Na, egal jetzt. Kommt.)

Was für ein Genuss

So einen, an Leichtigkeit nicht zu unterbietenden, Schwung würde ich auch gerne haben.

Hachja, man kann nicht alles haben.

Heißgelaufen

Wenn ich nur an die gestrige Runde denke, läuft bei mir schon wieder der Schweiß in Strömen.

Es ist keine gute Idee am heißesten Tag des Jahres ein Turnier zu spielen, noch dazu auf einem für meine Verhältnisse recht bergigen Platz mit wenig Chancen auf Schatten und Abkühlung.

Eine echte Quälerei, die bereits nach ein paar Löchern keinen richtigen Spaß mehr gemacht hat.

Die Hitze hat die Lust auf Golf weggebrannt und mir ist echt der Schweiß ausgegangen. Ich habe während der Runde 5 Liter an Flüssigkeiten oben in mich reingeschüttet und musste nicht einmal pinkeln. Alles verdampft.

Erfreulich war gestern nur, dass nicht nur ich, sondern auch mein Putter heißgelaufen war.

Ich konnte machen was ich wollte, die Putts fielen aus allen Lagen und Entfernungen wie ferngelenkt ins Loch. Ein schönes Gefühl, das so bleiben kann.

Am Ende ist für mich nach der ganzen Quälerei, trotz drei Streichern (die Sonne hatte die Erinnerungen wie man den Driver bewegt zeitweilig entfernt), dann doch noch eine saftige Unterspielung beim Turnier herausgekommen. Insgesamt habe ich 41 Punkte zusammengespielt.

Die Unterspielung wäre sogar noch saftiger gewesen, wenn es nicht diese bescheuerte CSA-Regelung geben würde. Wer hat sich diesen Quatsch eigentlich ausgedacht?

Aber am Ende des Tages bleibt die Feststellung, dass ich kein Turnier mehr spielen werde, wenn absehbar ist, dass die Temperatur die 40 Grad-Grenze ankratzt oder wie gestern sogar überschreitet.

Nein, danke. An so Tagen schaue ich mir Golf maximal im Fernsehen an. Da muss ich nicht selber dabei sein.

Alle schon im Flight gehabt

Der Linksgolfer beschreibt in seinem neuesten Beitrag sehr treffend die ganze Palette der Nervzwerge, die einem dann und wann von den Turnierleitungen dieser Welt an die Seite gestellt werden.

Es fehlen eigentlich nur noch die Durstigen, die während meines Rückschwungs am Abschlag schnell noch eine laut zischende Mineralwasserflasche aufschrauben müssen.

Es gibt sie wirklich alle.

Ich habe mit allen Typen (auch den zuletzt erwähnten) schon gespielt und kann aus Erfahrung sagen, dass man seine mentale Stärke daran erkennen kann, wenn man mit solchen Partnern (außer den zuletzt erwähnten natürlich) im Flight trotzdem noch puffert oder sich sogar runterspielt.

Meist sind jedoch bereits nach 3 Loch die Nerven am Ende und man möchte einfach nur noch sein Eisen 7 sprechen lassen und die Typen im nächsten Bunker verbuddeln.

Ich freue mich schon auf die kommende Turniersaison. Da kann ich wahrscheinlich wieder ziemlich oft meine Nervenstärke unter Beweis stellen. ;-)

Home of Golf TV

[Ich merke gerade, ich hätte diesen Beitrag besser mit „Der Frust sitzt momentan tief“ betiteln sollen.]

In der aktuellen Ausgabe bei Home of Golf TV gibt es Bilder aus dieser kleinen Golfgemeinde in Schottland, die mir richtig gut gefallen. Auch die älteren Beiträge sind toll gemacht und interessant.

[flash width=“430″ height=“261″]http://www.youtube.com/watch?v=WDCUBDKsppc[/flash]

Tolle Bilder. Ich möchte ja unbedingt noch in St. Andrews spielen, bevor ich meine Golfkarriere beende. So viel steht mal fest. Einmal den Old Course spielen. Was danach kommt, ist mir egal.

Allerdings habe ich mir vorgenommen, dort erst hinzufahren, wenn ich ein anständiges Spiel vorweisen kann, um dort nicht unangenehm aufzufallen.

Nur wie soll das jemals was werden, wenn uns das Wetter wie in diesem Jahr so richtig einen gewaltigen Strich durch das Spielgeschehen macht. Wann soll ich denn üben?

Heute war ich auf dem Platz. Es macht im Moment einfach noch keinen Sinn und Spaß. Nur zeitweiliges Wasser. Um eine trockene Stelle zu finden, hätte ich wahrscheinlich in der Nachbarstadt droppen müssen.

Ich denke, es wird noch mindestens zwei Wochen dauern, wenn es zwischendurch nicht regnet, bis sich der Platz in einem annehmbarem Zustand befindet und ich wieder mit Spaß an meinem Spiel arbeiten kann.

So spät, wie in diesem Jahr, hat die Saison noch nie begonnen. Verdammt.

[Geht vom Wetter frustiert zum Kühlschrank und holt sich erstmal einen Drink.]

Angolfen 2010

Die ersten Schläge im neuen Golfjahr sind gemacht. Natürlich war aufgrund des Neuschnees nicht an richtiges Golf zu denken. So sind wir nur mit einem Eisen 7 und ein paar bunten Damenbällen bewaffnet über den Kurzplatz marschiert und haben die ersten Schläge im neuen Jahr gemacht.

Es war kalt, es hat geschneit und es hat richtig Spaß gemacht.

Durch Abfeuern einer Feuerwerksraktete aus dem letzten Loch des Tages ist auch sichergestellt, dass die Golfgötter für 2010 milde gestimmt sind.

Und ich habe gespürt, dass es ein tolles Golfjahr wird.

 

 

 

 

Golf bei Olympia

So, so, unser aller Lieblingssport wird also 2016 in Rio bei den dort stattfindenden Olympischen Sommerspielen gespielt.

Wie man so liest, gibt es in Rio aber noch keinen geeigneten Golfplatz. Vielleicht könnte man ja eine Pferderennbahn in einen Golfplatz umbauen. :-)

Wie auch immer, wir deutschen Fernsehzuschauer werden von dem Turnier, in welcher Form es dann auch ausgetragen wird, sowieso nicht viel zusehen bekommen.

Golf findet doch auf frei zugänglichen deutschen Sendern so gut wie nicht statt. Selbst auf einem Sportkanal werden spätabends nur ein paar Putts gezeigt.

Da anzunehmen ist, dass die öffentlich-rechtlichen Sender auch die Spiele in Rio übertragen werden, werden wir von Golf leider nichts zu sehen bekommen. Oder glaubt heute jemand ernsthaft, dass uns mehr als ein paar Putts erwarten, die in einer Olympia-Zusammenfassung nachts um 1.00 Uhr gezeigt werden.